Flaschenpost

Der Ausdruck, „Gegen den Strom schwimmen“ meint ein Verhalten (oder Denkweise) die sich zumindest nicht an den Gepflogenheiten der Mehrheit orientiert und sich unangepasst verhält. In manchen Fällen sich sogar der Mehrheit entgegenstellt.

 

Nachrichten – Die gelesen werden

Nicht irgendwelche „Nachrichten“. Sondern solche, die  typischerweise nicht andernorts, dafür aber hier (nach)gelesen werden können

Was Sie hier finden, hat zum anderen auch einen formalen Aspekt und publizistischen Anspruch. Es geht um das, was theoretisch so einfach erscheint und doch praktisch so schwer einzulösen ist: Unterhaltsame Aufklärung und aufklärende Unterhaltung in und durch anspruchsvolle Texte.

Zum Thema Nachrichten passt auch dieses Gedicht: AN DIE NACHGEBORENEN von Bertold Brecht.

 

Zitate

Nomen Est Omen

Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen.“  – Hermann Hesse

„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“ –  Albert Einstein

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom – Weisheit

Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert – Spruch

Kleine Fehler geben wir gern zu, um den Eindruck zu erwecken, wir hätten keine großen.

Man hat auf dieser Welt nicht nur die Wahl, mit den Wölfen zu heulen oder mit den Schafen zu blöken.

Wenn du loslässt, hast du zwei Hände frei. – Chinesisches Sprichwort

Zahme Vögel träumen von Freiheit… Wilde Vögel fliegen! – Redewendung

Wer keinen Vogel hat, hat ein leeres Nest im Kopf.

Fremde Fehler beurteilen wir wie Staatsanwälte, die eigenen wie Verteidiger.

Manchmal sollte man weder mit
noch gegen den Strom schwimmen,
sondern einfach aus dem Fluss klettern. (Graffiti)

Latein: Stultus, ab obliquo qui cum descendere possit, pugnat in adversas ire natator aquas. (Ovid)

Deutsch: Der ist ein Narr, welcher schwimmend gegen das Wasser kämpft, wenn er es schräg stromabwärts überqueren könnte. (Ovid)

Leitmotiv

Hier finden Sie aufklärende und kritische Kurztexte deutsch(sprachig)er intellektueller (Gegenwarts)autoren, die sowohl genau auf gesellschaftliche Wirklichkeitsbereiche schauen als auch vor dem Publizieren die Anstrengung/en des Recherchierens nicht scheuen.

Die Texte sind frei von allen kommerziellen Interessen (Scheckbuchjournalismus) und Parteiräson und unabhängige, reflexiv-historische Beiträge zur Qualitätspublizistik. Die Autor(inn)en haben mit dem hierzulande, seit Jahrzehnten vorherrschenden großmedialen Verdummungsprozess und seinen beiden Hauptseiten:

  • einerseits Beliebigkeit-, Billigpublizistik und Instant-Prominentisierung,
  • andererseits Katastrophen-, Krawall- und SchwarzWeiß-Berichterstattung

nichts am Hut.

 

 

Historische Perspektive

Zugleich wird an eine Grundeinsicht von Friedrich Engels angeschlossen. Engels erklärte angesichts des historischen, politischen, ideologischen, kulturellen und moralischen Versagens der deutschen Bürgerklasse („Bourgeoisie“) vor 125 Jahren die deutsche Arbeiterbewegung zur „Erbin der deutschen klassischen Philosophie“ mit der Aufgabe, die Tradition der fortschrittlichen materialistischen Philosophie aufzunehmen, zu entwickeln und zu verbreiten: an den Hohen Schulen des Deutschen Reiches würde nämlich keine Philosophie, sondern eine als „Philosophie“ getarnte „eklektische Bettelsuppe“ gelehrt.

Die gegenwärtige postmoderne Ideologie der Sozialwissenschaften repräsentiert heute das, was Hannah Arendt (1906-1975) seinerzeit den „Kulturberufen“ zugeschrieben hatte: eine „theatralische Kulissenkultur“.